Kontakt

Klimatechnik

Gut zwei Drittel des Tages halten wir uns in geschlossenen Räumen auf. Während sie im Winter meist angenehm warm sind, herrscht im Sommer oft ein zu warmes, mitunter auch zu schwüles Raumklima. Klimageräte schaffen da einen echten Komfortzuwachs. Zum einen senken sie die Raumtemperatur, zum zweiten entfeuchten sie die Raumluft. Sie garantieren ein gesundes und behagliches Klima und tragen so wesentlich zum Wohlbefinden bei. Damit sind sie nicht nur für Büros, Praxen und Kanzleien gefragt. Auch im häuslichen Bereich sorgen Klimageräte für mehr Wohnkomfort. Im Schlafzimmer kühlen sie für einen entspannenden Schlaf. In den Übergangszeiten können sie auch als Raumheizung verwendet werden. Bei stehender Luft erfrischen sie mit ihrer Luftumwälzungsfunktion. Sie sind ebenso sinnvoll für Räume unter dem Dach, wo sich die Wärme im Sommer staut wie für den Einsatz in EDV-Räumen.

Temperatur-Transfer

Klimaanlagen arbeiten nach dem Prinzip eines Kühlschranks und pumpen Wärme mit einem Kühlmittel aus dem Raum. Heute verwenden sie spezielle, FCKW-freie Kühlmittel, die umweltfreundlicher sind, als die alten Kühlmittel. Größere Anlagen arbeiten auch mit einer Wasserkühlung. Wie im Kühlschrank entsteht bei Klimaanlagen Kondensat - im Kühlbetrieb im Innenraum, während des Heizbetriebs Außen. Durch einen Kombischlauch wird die Kälte nach innen, das Kondensat nach außen geleitet.

Effiziente Energieverbraucher

Auch Klimaanlagen werden mit dem Energieetikett ausgezeichnet. Es gibt Auskunft darüber, wie energieeffizient sie arbeiten und informiert über den Stromverbrauch. Ein "A" steht für die beste Effizienz, ein "G" dagegen für hohen Stromverbrauch und somit auch höhere Kosten. Die Anlagen haben in der Regel eine Effizienzklasse zwischen A und C.

Heizen und Kühlen

Für kalte Tage lässt sich der Kühlkreislauf auch umkehren – dann entzieht die Anlage der Außenluft Wärme und pumpt sie in den Innenraum. Ähnlich effizient wie eine Wärmepumpe heizt sie dann. Die Heizleistung nimmt allerdings mit sinkender Außenlufttemperatur ab, ebenso wie die Energieeffizienz.

Aus eins mach zwei

Anders als beim Kühlschrank bestehen gute Klimageräte aus einem Außen- und einem Innengerät. Das heißt, die Geräusche bleiben draußen und die Geräte im Innenraum sind angenehm kompakt. In der Regel werden sie Platz sparend direkt an die Wand oder die Decke montiert. Dabei können leistungsstarke Außengeräte auch bis zu fünf Geräte in mehreren Innenräumen versorgen. Gerade für den öffentlichen Bereich ist das von Vorteil.

Mehr als Design

Für den Wohlfühlfaktor sind die formschönen Innengeräte aerodynamisch designt, dabei gleichzeitig unauffällig. Eine komfortable Fernbedienung ist nicht nur bei Deckenmontage von Vorteil. Mit ihr kann vom Schreibtisch der Schwenkbetrieb oder die Drehzahl eingestellt, aus dem Bett die Raumtemperaturvorgabe ausgewählt oder die Schlaffunktion eingeschaltet werden. Der Ein- und Abschaltzeitpunkt wird über eine Timerfunktion eingestellt.

Professionelle Montage

Für die Auswahl des passenden Klimagerätes berechnet der Fachbetrieb die Kühllast nach der gültigen Norm. Er durchbohrt die Außenwand, befestigt Raum- und Außenteil sicher und vibrationsbeständig und verbindet die beiden Teile. Dabei ist wichtig, dass die Kältemittelleitungen korrekt verlegt sind und die maximal zulässige Länge nicht überschreiten. Luftfilter und Kondensatabführung müssen ordnungsgemäß installiert und die Kupplungsteile am Außenteil isoliert sein. Der Meisterbetrieb installiert die Stromversorgung ordnungsgemäß und prüft vor Inbetriebnahme - beispielsweise mittels Lecksuchspray - ob die Verbindungsleitungen und die Kupplungen dicht sind. Damit ist eine sichere Funktion garantiert.