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Gebäudesystemtechnik/EIB

Der "Europäische Installationsbus" EIB

Moderne Elektroinstallationen werden anpassungsfähig zur Gebäudesystemtechnik vernetzt! Während seit Beginn der Elektrifizierung Installationen wie Schalter, Taster, Sensoren fest und unveränderbar eingebaut wurden, wird die jüngste Generation an Steuerelementen über intelligente Computermodule miteinander vernetzt: dem Europäischen Installations-Bus EIB.

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Eine zusätzlich zur Netzleitung verlegte Busleitung verbindet Geräte mit Steuerelementen flexibel und erhöht somit die Funktionalität der Elektroinstallation. Mit EIB ausgestattete oder modernisierte Häuser können dazulernen. Wohnkomfort, Sicherheit und Wirtschaftlichkeit steigen.

Einfaches Prinzip

Im Gegensatz zur konventionellen Elektroinstallation ist bei der EIB-Technologie die Stromversorgung von der Gerätesteuerung getrennt. Es gibt zwei Stromkreise – einen regulären mit 230 V Wechselspannung und einen zusätzlichen mit maximal 30 V Gleichspannung. Die beiden Stromkreise werden teils parallel, teils unabhängig voneinander verlegt. Durch die Vernetzung aller Hausgeräte, Schalter und Sensoren werden sowohl Leitungen eingespart als auch Planung und Ausführung vereinfacht.

Virtuelle Verdrahtung

Mit Hilfe einer speziellen Software wird nun ein bestimmter Schalter mit einem elektrischen Verbraucher virtuell verdrahtet. Die Verdrahtung kann während und auch nach der Installation jederzeit verändert und neuen Bedürfnissen angepasst werden. So kann beispielsweise eine Deckenleuchte statt ausschließlich an-ausgeschaltet, auch gedimmt werden. Oder der gleiche Schalter wird auf die Standleuchte umgeschaltet, weil es sich als komfortabler erweist. Ganze Lichtszenen lassen sich so programmieren, von hell ausgeleuchtet bis zu gemütlich. Die flexible Elektroinstallation passt sich den Bedürfnissen und Nutzungsänderungen in jeder Lebensphase an. Jede neue Vernetzung kann einfach und schnell dokumentiert und in schriftlicher Form oder auf einem Datenträger archiviert werden.

Intelligente Kommunikation

Automatisch kann eine EIB-Anlage auf sich ändernde Umgebungsbedingungen reagieren. Die Daten eines Windmessers beispielsweise können genutzt werden, um windempfindliche Bauteile wie Markisen oder Jalousien einzufahren. Ab einer bestimmten Windstärke können auch Fenster und Türen automatisch geschlossen werden. Selbst mit dem Türschloss lassen sie sich verbinden. Wird die Haustür abgeschlossen, werden auch die übrigen Türen und Fenster einbruchsicher verriegelt. Alarmanlage, automatische Beleuchtung, Haussprechanlage, Heizung, Lüftung, Gartenbewässerung und Wetterstation können so miteinander kommunizieren und selbstständig auf sich wandelnde Bedingungen reagieren. Welche Aktion jeweils ausgeführt wird, lässt sich in der Anlage flexibel programmieren.

Sensoren und Aktoren

Für eine Bus-Installation werden Sensoren, Aktoren und Anzeigen benötigt. Sensoren oder Befehlsgeber sind von den Nutzern bediente Schalter und Taster aber auch unabhängig von diesen funktionierende Fühler für Temperatur, Helligkeit und Bewegung oder etwa Glasbruchmelder. Die Sensoren erfassen Informationen und senden sie zu den Aktoren. Die Aktoren empfangen die Informationen und setzen sie in Aktionen um, beispielsweise in Schalt- oder Dimmbefehle für Leuchten, Steuerbefehle für Rollläden, Jalousien und Markisen oder Stellbefehle für Heizkörperventile. Dazu passende Anzeige- und Bediengeräte erleichtern die Bedienung. Die LCD-Displays, TouchScreens, Bedien- und Meldetableaus visualisieren die Schaltvorgänge und machen eine intuitive Bedienung möglich. Systemgeräte und Kontroller schließlich übernehmen spezielle EIB-Funktionen, die den neuen Bedienkomfort erst ermöglichen.

Fern-Bedienung

Mittels EIB ist auch die Fernüberwachung und -steuerung möglich. Beispielsweise kann von einem Handy aus eine SMS gesendet werden und ein spezieller Kontroller schaltet weltweit das damit vernetzte Gerät ein oder aus. So lässt sich die Heizung in der Ferienwohnung kurz vor der Ankunft einschalten, damit sie einen warmen Empfang bereitet. Auch ein Boiler, eine Pumpe oder eine Bewässerungsanlage können so von weit weg bedient werden. Kürzere Distanzen überbrücken Fernbedienungen, die sich je nach Bedarf programmieren lassen. Ein innovatives Funkbus-System schließlich ermöglicht einen kabellosen Schalter. Für Glaswände beispielsweise, an denen eine herkömmliche Installation kein Kabel zulässt. Der ARTA-Fachbetrieb kann im Beratungsgespräch die vielfältigen Möglichkeiten der EIB-Technologie aufzeigen.

EDV Daten- und Netzwerktechnik

Vernetzung – kommerziell und privat

Die richtige Vernetzung ist eine der Grundlagen für ein modernes Arbeiten und Leben. In diesem Zuge wird Daten- und Netzwerktechnik immer wichtiger - nicht nur im kommerziellen, sondern auch im privaten Bereich. Nahezu sämtliche Geschäftsprozesse werden heute über EDV abgewickelt. Für eine weltweite Kommunikation sind die großen Firmennetzwerke mit Telekommunikationstechnik vernetzt.

Im Zusammenhang mit der Globalisierung werden beispielsweise Breitbandzugänge zum Internet auch für kleine und mittlere Unternehmen immer wichtiger. Doch auch ein kleines DSL-Netzwerk für PC und Laptop will fachgerecht verkabelt sein. Der Zugang zum Internet gehört heute nicht nur wegen der Möglichkeiten der Internettelefonie zum privaten Wohnkomfort, sondern auch die multimediale Unterhaltungstechnik. Die Vernetzung der Komponenten und der Räume kann gemeinsam mit der regulären Elektroinstallation oder auch nachträglich vorgenommen werden.

Fachgerechte Installation

Zuverlässigkeit, Ausfallsicherheit, hohe Übertragungsgeschwindigkeit und Sicherheit vor fremden Zugriffen erhöhen heute die Anforderungen an Datennetze ganz erheblich. Zum einen müssen die verwendeten Komponenten von guter Qualität sein, zum anderen müssen sie fachgerecht installiert worden sein. Zur Herstellung eines geschlossenen Netzwerkes, an das interne Hard- und Software angeschlossen werden können, gehören das übersichtliche Einrichten eines Datenschranks, das rationelle Verlegen der Leitungen, individuell abgestimmte Anschlussdosen und als Abschluss die notwendigen Messungen zur Qualitätssicherung. Je nach Anwendung werden unterschiedliche Verkabelungen in Kupferausführung oder als Lichtwellenleiter verwendet.

Flexibler Datenschrank

Eine EDV-Vernetzung mit Datenschrank ist heute nicht nur für Firmen von Vorteil. Wer sich Zuhause verkabeln läßt, kann die Datentechnik oder etwa die Verteilung des Fernsehsignals auch noch nachträglich ändern. Im Verteilerschrank wird dazu auf dem Patch-Panel nur ein Kabel umgesteckt. Für die Verkabelung selbst sollten aktuelle Standards eingehalten werden - für das private Computer-Netzwerk beispielsweise ein auf Ethernet basierendes IP-Netz nach EN 50173.

Geschirmtes Kupfer

Die neueste Kategorie von Kupferleitungen für Firmennetzwerke ist Cat. 7. Diese speziell geschirmten Kupferleitungen garantieren eine hohe Störungsfreiheit, wenn sie mir dem entsprechenden Know-how installiert werden. Der Effekt der Abschirmung ist ähnlich wie bei einer baubiologischen Elektroinstallation, allerdings mit genau umgekehrter Wirkungsrichtung: Während bei der baubiologischen Elektroinstallationsabschirmung keine Magnetfelder aus dem Netz in die Räume dringen sollen, dämpft eine geschirmte Leitung Störungen aus dem Raum ein.

Die parallel geführten Drähte der Cat. 7 Verkabelung werden beim Anschließen entdrillt und die Schirmung an den richtigen Leiter aufgelegt. Für die Qualitätssicherung der Leistungsanforderungen werden die kundenspezifischen Parameter mit Spezialmessgeräten geprüft, beispielsweise Strom, Spannung, Isolation, Durchgangswiderstand oder Richtigkeit der Belegung.

Leitendes Licht

Die Lichtwellenleiter-Technik (LWL-Technik) wird in High-End Audiogeräten auch im privaten Bereich schon länger eingesetzt. In der Audiotechnik sorgt sie für eine einmalige Klangbrillanz. In großen Firmennetzwerken verbessert sie die Störungssicherheit und das schnelle Verarbeiten großer Datenmengen. LWL sind mechanisch sehr empfindlich und werden deshalb durch eine Beschichtung geschützt, gebündelt, eventuell verseilt, bewehrt und zu Kabeln zusammengefasst.

Guter Anschluss

Die individuelle Kombination der erforderlichen Führungs- und Anschlussmöglichkeiten rundet das auf den persönlichen Bedarf zugeschnittene System ab. Ob im Bodenverlegesystem mit Designerdosen oder Dosen mit besonders guter Kabelzuführung von bis zu acht Seiten – auch hier zahlt sich Sachverstand bei der Beratung und Installation aus. Damit die neueste Technik für eine professionelle Gebäudetechnik zum Einsatz kommt.

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