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Flachdächer

Flach ist modern

Flachdächer sind modern. Alle Häuser der weltberühmten Weißenhofsiedlung in Stuttgart haben ein Flachdach – das war 1927 die einzige Bauauflage für die moderne Mustersiedlung. Damals stand auf flachen Dächern oft das Wasser und sie wurden mit der Zeit schadhaft. Denn das Dach ist das am meisten durch Regen, Eis und Schnee beanspruchte Bauteil eines Gebäudes. Und ein Flachdach ist besonders der Witterung ausgesetzt. Heute sind Flachdächer über Jahrzehnte sicher und dicht. Allerdings nur, wenn für Dämmung, Abdichtung und alle An-, Abschlüsse und Durchdringungen intelligente Produkte verwendet und sie von einem Fachbetrieb normgerecht verarbeitet werden. ARTA garantiert beste Produkte, fachgerechte Verarbeitung und nachhaltige Pflege und Kontrolle.

Vielfältig

Ein Flachdach ist vielfältig nutzbar. Neben Witterungsschutz und Sicherheit, bietet es attraktive Gestaltungsmöglichkeiten, optimale Raumausnutzung sowie die Integration von Beleuchtungs- und Belüftungselementen, Wärmedämmung, Blitzschutz oder Solartechnik. Auf Gewerbebauten, Bürogebäuden und Hochhäusern hat sich das flache Dach schon lange bewährt.

Und auch im Wohnungsbau hat es sich zu einer interessanten und beliebten Alternative entwickelt. Sein Reiz besteht in den vielfältigen Möglichkeiten, die gewonnene Fläche zu nutzen. Durch fachgerechte Aufbauten können Dachterrassen, Verkehrswege oder Grünanlagen integriert werden. Dabei lohnt es sich, zukünftige Erweiterungsoptionen von Anfang an einzuplanen, wie beispielsweise den nachträglichen Einbau von Belichtungselementen oder etwa Aufbauten.

Mit und ohne Luft

Flachdächer werden auf unterschiedliche Weise und mit verschiedenen Materialien konstruiert. Eine Wärmedämmung ist immer dabei. Sie spart Energiekosten für Heizung und Kühlung – gerade bei großen Flächen ein erheblicher Faktor. Sie muss mindestens der aktuellen Energieeinsparverordnung entsprechen und fachgerecht eingebaut werden. Beim belüfteten Dach bleibt zwischen Wärmedämmschicht und Dachdichtungsträger ein Luftraum zur Be- und Entlüftung. Beim klassischen Flachdach, dem nicht belüfteten Dach, liegt die witterungsbeständige Dachabdichtung direkt auf der Wärmedämmschicht. Die Qualität des verarbeiteten Dichtungsmaterials ist außerordentlich wichtig. Es muss witterungsfest sein und allen Einwirkungen und Beanspruchungen, seien sie mechanisch, thermisch oder durch Mikroben, zuverlässig auf Dauer widerstehen. Zur Abdichtung werden Bahnen auf Bitumen- oder Kunststoffbasis sowie Flüssigabdichtungen verwendet.

Vielseitig in der Gestaltung

Beim frei bewitterten Dach liegt die Abdichtung zuoberst und kann so kreative Akzente setzen. Es muss längst nicht mehr schwarz oder weiß sein, sondern kann mit modernen farbigen Werkstoffen gestaltet werden. Meist liegt die Abdichtung jedoch direkt unter einer Schutzschicht, die oft aus Kies besteht und so vor mechanischen Belastung, Temperaturdifferenzen, UV-Einstrahlung und Windsog schützt. Immer beliebte wird die Dachbegrünung, die aber besonders hohe Ansprüche an das Abdichtungsmaterial stellt, das noch robuster und zudem wurzelfest sein muss.

Wasserfrei

Bei der Ausführung kommt es nicht nur auf die Dichtigkeit in der Fläche an, sondern besonders auf die Qualität der An- und Abschlüsse. Abflüsse sorgen dafür, dass Regen- und Schmelzwasser ungehindert abfließen und sich nicht auf dem Dach sammeln. Ein leichtes Gefälle, das durch eine Ausgleichsschicht hergestellt wird, muss deshalb eingeplant werden.

Sparen durch Wartung

Wartungsverträge bieten langjährige Sicherheit und helfen, die Lebenserwartung des Dachs zu erhöhen. Besonders bei großen Flächen lohnt es sich, wenn sie ein Experte regelmäßig kontrolliert. Früh erkannt, können Verletzungen der Dachhaut durch Witterungseinflüsse oder mechanische Beanspruchungen kostengünstig behoben oder durch präventive Maßnahmen sogar verhindert werden.