ARTA - Die Marke im Handwerk

Wissenswertes

ZDF Sendung vom 25.11.2013 zum Thema "Unsichtbare Wohngifte"

Einen interessanten Beitrag zum Thema "Unsichtbare Wohngifte" sendete das ZDF im Rahmen seiner Sendereihe „Volle Kanne“ am 25.11.2013.

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Kathodischer Korrosionsschutz für sichere Betonbauten

In vielen Tiefgaragen und Parkhäusern mit Stahlbeton lauern wahre Zeitbomben, die den verantwortlichen Immobilienbesitzern in den meisten Fällen nicht bewusst sind.

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"Welt der Wunder" Sendung vom 17.02.2013 zum Thema "Wärmedämmung"

Einen interessanten Beitrag zum Thema WDVS sendete RTL2 im Rahmen seiner Sendereihe „Welt der Wunder“ am 17.02.2013 u. a. zum Thema Brandschutz.

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Weiterführende Informationen

Der ARTA Wärmedämmrechner

Mit dem ARTA Wärmedämmrechner ermitteln Sie schnell und einfach Ihr Einsparpotenzial durch ein Wärmedämmverbundsystem an der Fassade. Zum Rechner

Wissenswertes

Überbau eines Nachbargrundstückes durch ein Wärmedämmverbundsystem

Bei der energetischen Verbesserung eines Gebäudes durch ein außenseitiges Wärmedämmverbundsystem entsteht bei Grenzbebauung das Problem, dass durch den Aufbau des Systems das angrenzende Grundstück "überbaut" wird.

Es stellt sich dann die Frage, ob dieser Überbau, der vielfach ja nur den "Luftraum" eines nachbarschaftlichen Grundstückes betrifft, von diesem geduldet werden muss.

Die Regelungen hierzu finden sich in Deutschland in den jeweiligen Landesbauordnungen. So ist in Baden-Württemberg beispielsweise geregelt, dass sogenannte untergeordnete Bauteile von den eigentlichen Grenzabständen abweichen dürfen (§ 5 Abs. 6 der Landesbauordnung). Damit sind jedoch lediglich Bauteile wie Gesimse, Dachvorsprünge, Eingangs- und Terrassenüberdachungen, Erker, Balkone, Tür- und Fenstervorbauten, und ähnliches erfasst.

Der komplette Überbau einer Aussenwandfläche hingegen ist jedoch nicht erfasst! Der Nachbar hat daher grundsätzlich einen Beseitigungsanspruch gegen eine solche Maßnahme.

Fazit: Vor einer solchen Maßnahme sollte mit dem Nachbarn unbedingt eine verbindliche und jederzeit prüfbare Regelung getroffen werden!

Bundestag beschließt Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz

Die Fraktionen der Regierungskoalition haben sich am Freitag, den 6. Juni 2008, auf ein neues Instrument geeinigt, mit dem der Anteil der Erneuerbaren Energien an der Wärmebereitstellung bis zum Jahr 2020 auf 14% ausgebaut werden soll. Zweck des Gesetzes zur Förderung Erneuerbarer Energien im Wärmebereich ist es, insbesondere im Interesse des Klimaschutzes, der Schonung fossiler Ressourcen und der Minderung der Abhängigkeit von Energieimporten, eine nachhaltige Entwicklung der Energieversorgung zu ermöglichen und die Weiterentwicklung von Technologien zur Erzeugung von Wärme aus Erneuerbaren Energien zu fördern. Das Gesetz soll am 1. Januar 2009 in Kraft treten.

Die wesentlichen Inhalte des Wärmegesetzes

Das Wärmegesetz legt fest, dass spätestens im Jahr 2020 14 Prozent der Wärme in Deutschland aus Erneuerbaren Energien stammen müssen. Das Gesetz hat drei Säulen:

  • erstens – die Nutzungspflicht: Eigentümer von Gebäuden, die neu gebaut werden, müssen erneuerbare Energien für ihre Wärmeversorgung nutzen. Diese Pflicht trifft alle Eigentümer, egal ob Private, Staat oder Wirtschaft. Genutzt werden können alle Formen von erneuerbaren Energien, auch in Kombination. Wer keine erneuerbaren Energien einsetzen will, kann andere Klima schonende Maßnahmen ergreifen: Eigentümer können ihr Haus stärker dämmen, Wärme aus Fernwärmenetzen beziehen oder Wärme aus Kraft-Wärme- Kopplung nutzen.
  • zweitens – die finanzielle Förderung: Die Nutzung Erneuerbarer Energien wird auch in Zukunft finanziell gefördert. Das bestehende Marktanreizprogramm, ein Förderinstrument der Bundesregierung, erhält mehr Geld. Die Mittel werden auf 500 Mio. Euro pro Jahr aufgestockt. Das bedeutet mehr Planungssicherheit für Investoren.
  • drittens – Wärmenetze: Das Gesetz erleichtert den Ausbau von Wärmenetzen. Es sieht vor, dass Kommunen auch im Interesse des Klimaschutzes den Anschluss und die Nutzung eines solchen Netzes vorschreiben können.

Quelle: Bundesministerium für umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (http://www.bmu.de/erneuerbare_energien/gesetze/waermegesetz/das_gesetz/doc/40512.php) 10.06.2008

Behagliches Wohnen ist messbar

Was macht Wohnklima zu behaglichem Wohnklima? Diese Frage lässt sich nach folgenden Kriterien beantworten:

  1. Die Lufttemperatur.
    Je nach körperlicher Aktivität (Arbeit, Ruhe, Schlaf) liegt die als normal angenehm empfundene Temperatur zwischen 18 und 22 Grad Celsius.
  2. Die relative Luftfeuchtigkeit
    Abhängig von der Lufttemperatur ist die Luft in der Lage, unterschiedlich viel Wasser zu binden. Je wärmer die Luft ist, um so mehr Wasser kann sie aufnehmen: bei plus 12 Grad C 13,6 Gramm und bei 20 Grad C 17,3 Gramm; in beiden Beispielen ist 100 Prozent Luftfeuchte erreicht (siehe auch im Kapitel Kennzahlen die Erläuterungen unter "Taupunkt".)

    Unter 55 Prozent relativer Luftfeuchte steigt die Gefahr, das die Schleimhäute austrocknen; man bekommt einen "kratzigen Hals", die Gefahr einer Infektion steigt. Über 70 Prozent wird die Luft zunehmend als schwül und drückend empfunden. Das Schimmelrisiko steigt rapide.
  3. Die Differenz zwischen Lufttemperatur und den umfassenden Bauteilen.
    Die umgebenden Wände, die Decke und der Boden geben Strahlungswärme ab oder absorbieren Wärmeenergie aus der Luft. Beträgt die Temperatur-Differenz zwischen Baukörper und Luft mehr als 4 Grad wird das als unangenehm empfunden (klassischer Fall eines schlecht isolierten Baukörpers).
  4. Die Luftgeschwindigkeit im geschlossenen Raum (vor allem ein Winterproblem). Beträgt sie mehr als 20 cm pro Sekunde empfindet man ein "Zuggefühl". Die Ursache dieses Zuges können undichte Fenster sein. Viel häufiger resultiert die Luftbewegung jedoch aus einem Temperatur-Unterschied zwischen Raumluft und Bauteil (Wand oder Fenster). Trifft die (aufsteigende) warme Raumluft auf ein kaltes Bauteil kühlt sie herunter und sinkt ab. Je größer und kälter die kühlende Fläche, um so stärker ist dieser Effekt. Gerade ungedämmte Wandflächen oder schlecht isolierte Fenster zeichnen sich durch diesen Effekt aus, der durch stärkeres Heizen eher noch verstärkt wird.

Dieser Effekt der aufsteigenden warmen und absinkenden kalten Luft ist letztlich auch der Grund dafür, warum Heizkörper unter Fenstern angebracht werden. Da Fenster früher meist die kältesten Bauteile im Winter waren, sollte durch den warmen Gegenstrom von unten dem Entstehen einer sich rotierenden Luftwalze im Raum engegengewirkt werden. Durch die heute teilweise hochisolierten Fenster kann sich bei schlecht isolierten Wänden der Effekt jedoch umkehren und erst recht zu einem "Zug" führen.

Energie-Einsparpotenzial

Je nach Bauweise, Gebäudeausrichtung, Heiztechnik, Baustoff etc. ergibt sich ein - rechnerisches - mögliches Energieeinsparpotenzial. In der Praxis werden diese Potenzialmöglichkeiten allerdings auch durch das Nutzerverhalten überlagert. An dieser Stelle sollen hierfür einige beispielhafte Werte angeben werden, wie hoch das Einsparpotenzial sein kann (Erfahrungswerte). Entscheidend für den Einzelfall ist jedoch immer die Detailbetrachtung des einzelnen Gebäudes und seiner Konstruktion!

Angabe von beispielhaften Energieeinsparpotenzial

  • Wärmedämmung bis 60 Prozent
  • Erneuerbare Energien bis 50 Prozent
  • Heizkessel bis 30 Prozent
  • Dämmung von Heizrohren bis 10 Prozent
  • Wärmebrücken schließen bis 15 Prozent
  • Luftdichtheit bis 15 Prozent
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