Wissenswertes
"Wenn Wohnen krank macht" Sendung BF vom 11.03.2012
Einen interessanten Beitrag zum Thema Schadstoffe sendete der Bayerische Fernsehen im Rahmen seiner Sendereihe „Faszination Wissen“ am So, 11.03.2012 um 21:15 Uhr unter dem Titel „Schimmel, Lacke, Lösungsmittel - Wenn Wohnen krank macht“. Weiterlesen …
Völlig neuer Dämmstoff für Innendämmung
ARTA verfügt für die Innendämmung über einen neuen, innovativen Dämmstoff, der einen maximalen Dämmwert bei minimaler Dicke bietet. Weiterlesen …
Weiterführende Informationen
Der ARTA Wärmedämmrechner
Mit dem ARTA Wärmedämmrechner ermitteln Sie schnell und einfach Ihr Einsparpotenzial durch ein Wärmedämmverbundsystem an der Fassade. Zum Rechner
Steildächer und geneigte Dächer
Dachneigung
Dächer werden nach vielerlei Kriterien unterschieden, zum Beispiel nach der Dachform (z.B. Pultdach oder Satteldach), nach der Dachkonstruktion oder der Dachneigung. Nach der Dachneigung unterschiedet man das Flachdach (0°-10°), das geneigte Dach (bis 22°) oder das Steildach (über 22°Dachneigung). Diese Neigungen gelten innerhalb von Deutschland – die genauen Einteilungen können länderspezifisch abweichen.
Dachformen
Das Steildach ist in Form des so genannten „Satteldaches“ im süddeutschen Raum die häufigste Form der Dachausbildung an Wohnbauten. Sie besteht aus 2 geneigten, gegenüberliegenden Dachflächen, die an den jeweiligen Giebelseiten des Gebäudes enden.
In historischen Gebäuden findet man oftmals eine Überbauung der Giebelwände über die Bedachung hinaus – das so entstehende, interessante Stadtbild mit den eckigen Überbauten war als Brandwand gleichermaßen geeignet wie um die Pracht des Gebäudes zu erhöhen. Dadurch, dass diese Flächen jedoch ungeschützt dem Windlasten ausgesetzt sind, müssen sie durch zusätzliche Sicherungsanker am Dachstuhl befestigt werden – eine Schwachstelle, die der regelmäßigen Sichtkontrolle bedarf!
Eine häufige, alternative Dachform früherer Zeit ist zum Beispiel das Walmdach mit 4 Dachflächen - die an den Giebelseiten befindlichen Dachflächen bezeichnet man als Walm. Sind an den Giebelseiten die Dachschrägen kürzer, so spricht man von einem „Krüppelwalmdach“. Durch die Anschrägung an den Giebelseiten reduzieren sich die Windlasten auf das Gebäude erheblich – gerade bei höheren, freistehenden Gebäuden und den längst nicht so festen Mauerwerksverbindungen eine intelligente Symbiose aus Mauer und Dach.
Elemente des Steildaches
Prinzipiell spricht man bei Steildach von folgenden Elementen: Dem Dachfirst – der höchsten Linie des Daches, der Traufe – der tiefsten Linie des Daches (an der in der Regel die Dachrinne bzw. Regenrinne angebracht ist) und dem Ortgang – der Verbindung zwischen First und Traufe.
Vielfach sind Steildächer durch Ausbauten und Aufbauten mit Innenecken oder Außenecken konstruiert – in der Fachsprache nennt man diese Kehlen (innen) oder Grate (außen).
Dachstuhl
Die Dachform wird in Deutschland zumeist durch einen Dachstuhl aus Holz (auch Dachtragwerk) vorgegeben. Je nach Abtragung der Last spricht man von einem Sparren- oder einem Pfettendach. Auf den Sparren werden die Dachlatten befestigt, die Ihrerseits wiederum die Dachpfannen aufnehmen. Zwischen Sparren und Dachlattung wird die Unterspannbahn eingebaut – sie erfüllt die Aufgabe der Regendichtigkeit, darf dabei aber nicht völlig dampfdicht sein, denn sonst besteht die Gefahr, das restliche Holzfeuchte und Feuchte aus dem Dampfdruck des Innenraumes heraus sich an den Sparren und einer eventuellen Wärmedämmung staut und so zum verfaulen des Holzes oder zum Holzschwamm führt. Ein guter Grund, hier daher auf hochwertigste Produkte zu setzen – denn Schäden durch mangelhafte Unterspannbahnen sind entsprechend teuer!
Bedachung
Auf die Dachlattung kommt die eigentliche Bedachung. Verwendet man zum Beispiel Ziegel spricht man von einer harten Bedachung. Weiche Bedachungen stellt man mit Bitumendachschindeln, Holz, Reet etc. her. Die Bedachung selbst ist beim Steildach in der Regel ein Dachziegel (aus Ton gebrannt) oder ein Dachstein (aus Beton). Seltener werden Natursteine verwendet, mitunter auch Metall- oder Kunststoffelemente.
Als Ziegel kommen heute die unterschiedlichsten Formen und Farben/ Glasuren zum Einsatz. Der Biberschwanz war früher in Süd- und Ostdeutschland die häufigste Bedachung. Die sehr bekannte Ziegelform aus flachen, am unteren Ende in der Regel halbrund geformten Ziegeln wird auf Grund des hohen Gesamtmaterialverbrauches aber nur noch selten eingesetzt. Heute ist die häufigste Ziegelform die Frankfurter Pfanne.
