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Wissenswertes

ZDF Sendung vom 25.11.2013 zum Thema "Unsichtbare Wohngifte"

Einen interessanten Beitrag zum Thema "Unsichtbare Wohngifte" sendete das ZDF im Rahmen seiner Sendereihe „Volle Kanne“ am 25.11.2013.

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Kathodischer Korrosionsschutz für sichere Betonbauten

In vielen Tiefgaragen und Parkhäusern mit Stahlbeton lauern wahre Zeitbomben, die den verantwortlichen Immobilienbesitzern in den meisten Fällen nicht bewusst sind.

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"Welt der Wunder" Sendung vom 17.02.2013 zum Thema "Wärmedämmung"

Einen interessanten Beitrag zum Thema WDVS sendete RTL2 im Rahmen seiner Sendereihe „Welt der Wunder“ am 17.02.2013 u. a. zum Thema Brandschutz.

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Weiterführende Informationen

Der ARTA Wärmedämmrechner

Mit dem ARTA Wärmedämmrechner ermitteln Sie schnell und einfach Ihr Einsparpotenzial durch ein Wärmedämmverbundsystem an der Fassade. Zum Rechner

Feinstaub Innen und Außen

Feinstaub im Außenbereich

Feinstaub ist ein Teil des Schwebstaubs oder englisch „Particulate Matter“ (PM). Damit bezeichnet man Teilchen in der Luft, die nicht sofort zu Boden sinken. Mit dem bloßen Auge kann man den Feinstaub nicht sehen, nur bei bestimmten Wetterlagen wird er in Form einer „Dunstglocke“ sichtbar. Die Partikel bewegen sich in einem Größenbereich zwischen einigen Milliardstel Meter (Nanometer, nm) bis etwa 100 Millionstel Meter (Mikrometer, μm). Während früher die Gesamtimmission gemessen wurde, liegt heute der Fokus auf dem einatembaren Anteil der Immissionen. Feine Partikel können von den Schleimhäuten im Nasen-/Rachenraum und den Härchen im Nasenbereich nur bedingt zurückgehalten werden. Gröbere Partikel stellen keine Belastung für die Atemwege dar.

Feinstaub-Quellen

Feinstaub kann entweder aus natürlichen Quellen stammen oder durch Aktivitäten entstehen. Natürliche Quellen sind Emissionen aus Vulkanen, der Bodenerosion, durch Großfeuer sowie organische Reste. Vom Menschen geschaffene relevante Quellen sind der Verkehr sowie Kraft- und Heizwerke, Abfallverbrennungsanlagen, Heizungsanlagen und Industrieprozesse. In Ballungszentren ist vor allem der Straßenverkehr mit schweren Nutzfahrzeugen für die Feinstaubbelastung verantwortlich. Vor allem Dieselmotoren geben viel Feinstaub an die Luft ab, aber auch der Bremsen- und Reifenabrieb und aufgewirbelter Staub von der Straßenoberfläche gelangen durch den Verkehr in die Atemluft. Auch in der Landwirtschaft entsteht Feinstaub durch die Feldbearbeitung und Tierhaltung.

Gesundheitliches Risiko

Durch Einatmen gelangen die kleinen Partikel tiefer in die Atemwege ein und können dort bis in das Alveolargewebe der Lunge vordringen. Dort können gelagerte Partikel Entzündungsvorgänge im Lungengewebe auslösen. In den Lungenbläschen sind Atmung und Blutkreislauf funktionell und anatomisch eng miteinander verbunden. Deshalb geraten ultrafeine Partikel von dort aus in den Blutkreislauf, wo sie Herz oder Kreislauf schädigen können. Die kleinen Partikel haben einen zusätzlich gesundheitsgefährdenden Effekt, da sich an ihrer Oberfläche Schwermetalle oder Krebs erzeugende polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK) anlagern.

Grenzwerte

Nicht nur kurzzeitig erhöhte Konzentrationen führen zu gesundheitlich schädigenden Auswirkungen. Auch längerfristige, geringere Konzentrationen haben diesen Effekt. Aus diesem Grund darf in der Europäischen Union seit 2005 ein Jahresmittelwert von 40 μg PM10/m³ nicht und der Tagesmittelwert von 50 μg PM10/m³ nicht häufiger als 35-mal überschritten werden. Deutschland hat diese Werte in der „Verordnung über Immissionswerte für Schadstoffe in der Luft“ (22. Verordnung zum Bundes-Immissionsschutzgesetz, 22. BImSchV) übernommen. Stufenweise ist aber eine Verschiebung zu feineren Partikeln kleiner als 2,5 μm vorgesehen. Bis 2010 ist ein vorerst anzustrebender „Zielwert“ in Höhe von 25 μg/m³ (als Jahresmittel) einzuhalten, der ab 2015 als verbindlicher PM 2,5-Grenzwert überall im ganzen Gebiet der EU-Mitgliedstaaten greifen wird.

Feinstaub im Innenraum

Feinstaubquellen in Innenräumen sind Zigarettenrauch, Laserdrucker, Kopierer, Kerzen, Kochaktivitäten sowie alle Formen von natürlichen wie synthetischen Textilien (Abrieb von Teppichen, Sitzmöbeln, Kleidung, Handtüchern, Vorhängen, Bettwäsche usw.), die häufig durch Staubsauger durch die ganze Wohnung „geblasen“ werden. Wegen der unterschiedlichen Herkunft der Feinstaubpartikel in der Außenluft und im Innenraum sind Feinstäube in ihrer Wirkung nicht direkt vergleichbar, die Gefahr durch Kleinstpartikel ist aber in beiden Fällen gegeben.

Doppeltes Risiko im Wohnbereich

Das Problem ist, dass in Innenräumen viele verschiedene Einflussfaktoren den Feinstaubgehalt beeinflussen. Als Quellen kommen grundsätzlich zwei Bereiche in Betracht. Die Entstehung durch Vorgänge im Raum (wie Rauchen, Kochen Textilabrieb) sowie das Eindringen von Partikeln von Außen. Bestimmend für die Partikelzusammensetzung ist die Beschaffenheit der Außenluft und das Lüftungsverhalten. Generell unterliegt die Feinstaubbelastung in Innenräumen jahreszeitlich starken Schwankungen. So werden in den Sommermonaten weniger hohe Feinstaubwerte gemessen als im Winter. Auch bei der Zusammensetzung der Feinstaubpartikel in Innenräumen gibt es Unterschiede. Es werden dort mehr Partikel angefunden, an die in höherem Maße Mikroorganismen, Endotoxine oder Allergene gebunden sind. Auch VOC lagert sich an und kann so die Gesundheit gefährden.

Feinstaubbeseitigung dank Staubsaugerzentralanlage

Was können Sie gegen die Feinstaubbelastung in Innenräumen tun?

Mit einer Staubsaugerzentralanlage werden Staub und Keime zuverlässig aus dem Wohnbereich entfernt und nicht wieder hinein geblasen. Der Staub wird mit einer Saugdüse und einem Saugschlauch über eine Wandsteckdose in ein Rohrsystem gesaugt und zu einem Aggregat außerhalb des Wohnraumes geführt. Dort wird der Staub in einem Sammelbehälter aufgefangen und die Saugluft in einem speziellen Filter gereinigt. Die Abluft wird ins Freie geführt oder an die Umgebungsluft abgegeben. Das garantiert ein gesünderes Raumklima und ist vor allem auch für Allergiker eine spürbare Erleichterung.

Feinstaubbeseitigung durch Lüftungsanlagen

Durch ein Lüftungssystem (ob zentral oder dezentral) kann ebenfalls die Luftqualität verbessert werden. Einströmende Luft wird durch entsprechende Filter gereinigt, so dass die einströmende Luft eine erheblich bessere Qualität hat, als Luft die durch konventionelle Fensterlüftung in die Wohnung strömt. Auch Pollen können so direkt abgefiltert werden – ein Segen für Allergiker. Gleichzeitig erfolgt durch den kontinuierlichen Abtrag von Raumluft auch eine Reduzierung von feinstaubbelasteter Raumluft – und das Sommers wie Winters, bei Tag wie bei Nacht. Die speziellen, von ARTA eingesetzten und nachträglich einzubauenden Einzellüfter verfügen dabei auch noch über eine exzellente Wärmerückgewinnung. So kann im Winter auch die feuchte Raumluft beständig abgeführt werden, ohne dass kostbare Energie unnötig verloren geht.

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