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Wissenswertes

"Wenn Wohnen krank macht" Sendung BF vom 11.03.2012

Einen interessanten Beitrag zum Thema Schadstoffe sendete der Bayerische Fernsehen im Rahmen seiner Sendereihe „Faszination Wissen“ am So, 11.03.2012 um 21:15 Uhr unter dem Titel „Schimmel, Lacke, Lösungsmittel - Wenn Wohnen krank macht“. Weiterlesen …

Völlig neuer Dämmstoff für Innendämmung

ARTA verfügt für die Innendämmung über einen neuen, innovativen Dämmstoff, der einen maximalen Dämmwert bei minimaler Dicke bietet. Weiterlesen …

Weiterführende Informationen

Der ARTA Wärmedämmrechner

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Farben für Allergiker

Folgenschwere Neuanstriche

Ein frisch gestrichenes Zuhause macht in den meisten Fällen gute Laune und Freude beim Nachhausekommen. Nicht so für viele Allergiker. Sie leiden an einer Überempfindlichkeit gegen chemische Stoffe, der so genannten Multiple Chemical Sensibility, kurz MCS. Die Folgen sind vielfältig und unterschiedlich ausgeprägt. Sehstörungen, Schwindelanfälle, Herzrhythmus- und Magen-Darmstörungen sind nur einige davon. Wer an dieser Überempfindlichkeit leidet, ist gut beraten, vor einem neuen Innenanstrich erst einen Test zu machen.

Inhaltsstoffe können krank machen

In Innenräumen werden in erster Linie Dispersionsfarben verwendet, die gebrauchsfertig angeboten werden und mit Rolle und Pinsel problemlos aufgetragen werden können. Allerdings erhalten die handelsüblichen Dispersionsfarben zahlreiche Additive, insbesondere Konservierungsstoffe, um sie lange haltbar zu machen und gegen Verunreinigungen durch Schimmelpilz zu schützen.

Gütesiegel belegen geprüfte Qualität

Eine Vielzahl an Gütesiegeln sind heute bekannt, um die Unbedenklichkeit der Farben durch festgelegte Prüfkriterien zu belegen, wie z.B. der Blaue Engel vom Deutschen Institut für Gütesicherung und Kennzeichnung, das eingetragene Warenzeichen natureplus sowie die Freiwillige Materialprüfung von TÜV NORD, „Für Allergiker geeignet“.

Allerdings ist die Kennzeichnung nicht immer hundertprozentig aufschlussreich: So ist ein Prüfsiegel, das zum Beispiel lösungsmittelarme Produkte auszeichnet, nicht geeignet, um lösungmittelfreie Produkte sachkorrekt abzubilden.

Deklarationen schaffen Klarheit

Laut Empfehlung von Medizinern sollten Allergiker besonders auf eine Volldeklaration achten, also die vollständige Auflistung aller Farbbestandteile. Auch umweltverträgliche Farben können in gewissen Konzentrationen allergene Substanzen wie Terpene und Aldehyde enthalten. Die Stiftung Warentest und Ökotest führen immer wieder Prüfungen über die Verträglichkeit von Farben für Allergiker durch.

Verarbeitung vom Fachmann

Auf jeden Fall sollte ein Allergiker den Innenanstrich nicht selbst machen. Häufig sind gerade Farben, die für Allergiker geeignet sind, stark alkalisch, um Pilzbefall zu vermeiden. Durch die ätzende Wirkung muss beim Verarbeiten unbedingt auf einen guten Schutz für Augen und Haut geachtet werden, außerdem ist die Verarbeitung von Naturfarben aufwändiger als die von Dispersion.

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