Wissenswertes
"Wenn Wohnen krank macht" Sendung BF vom 11.03.2012
Einen interessanten Beitrag zum Thema Schadstoffe sendete der Bayerische Fernsehen im Rahmen seiner Sendereihe „Faszination Wissen“ am So, 11.03.2012 um 21:15 Uhr unter dem Titel „Schimmel, Lacke, Lösungsmittel - Wenn Wohnen krank macht“. Weiterlesen …
Völlig neuer Dämmstoff für Innendämmung
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Weiterführende Informationen
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Metalldach
Zeitlos schön
Seit Jahrhunderten werden besondere Bauten mit Metallen geschützt. So deckten einst vergoldete Bronzetafeln das antike Pantheon in Rom. Denn Metalle sind besonders beständig. Sie haben eine Lebensdauer von mehreren Generationen, sind zeitlos schön und eignen sich für architektonische Formen jeder Art. Deshalb sind sie heute auch im Wohnungsbau beliebt. Immer öfter setzen die markanten, mitunter glänzenden Materialien Akzente am Haus. Sie wirken elegant und lassen sich sowohl in historischem, modernem als auch extravagantem Kontext verwenden. Im Laufe der Jahre verwandelt sich ihrer Oberfläche und setzt eine charaktervolle Patina an – eine ganz wesentliche Materialeigenschaft.
Kupfergrün oder Bleischwarz
Die unterschiedlichen Materialien Kupfer, Zink, Blei, Aluminium und Edelstahl haben jeweils ein ganz charakteristisches Aussehen und bieten vielseitige Möglichkeiten der Gestaltung. Vor allem das repräsentative Kupfergrün prägt exponierte Dächer unserer Altstädte. Dabei entsteht die grüne Patina erst im Zuge einer langsamen Verwitterung.
Der ursprüngliche Kupferglanz geht allmählich in warme, braune Farbtöne über, der natürlichen Farbe des Kupfers. Nur auf flach geneigten Flächen, kann sich im Laufe der Jahrzehnte die grüne Patina bilden. Und nur dann, wenn sie intensiv der Bewitterung ausgesetzt sind, das heißt, auf ihnen das Regenwasser langsam abläuft und langsam trocknet. Wer nicht darauf warten möchte, der kann auch vorpatiniertes Kupfer verwenden.
Auch Zink gibt es ab Werk patiniert. Die Standardtöne reichen von Silbergrau bis zu dunklem Anthrazit. Frisches Blei zeigt einen dunklen Grauton. Alte Deckungen, wie die Blei-Hohlwulstdeckung auf dem Kölner Dom entwickelten eine hellere Patina. Wer es farbig mag, der kann auf eloxiertes Aluminium oder auf pulver- bzw. bandbeschichtete Bleche zurückgreifen.
Temperaturunabhängig verbunden
Mit Bändern ist heute die wirtschaftlichste und technisch beste Deckung zu erreichen. Tafeln werden nur noch aus optischen Gründen oder bei der Restaurierung historischer Deckungen eingesetzt. Eine temperaturunabhängige Verbindung zwischen den einzelnen Blechen stellen Falze her.
Die übliche Ausführung ist der Doppelstehfalz, bei dem das Blech doppelt um eine auf dem Dach befestigte Halterung – der Haften – geschlagen wird. Früher geschah das per Hand, heute mit speziellen Werkzeugen. Der Winkelstehfalz ist eine Abwandlung des Doppelstehfalzes. Bei ihm wird der letzte Falzvorgang statt um 180° nur um 90° ausgeführt. Durch den breit sichtbaren Falz entsteht eine deutlich stärkere Strukturierung der Dachfläche. Relativ selten wird die Leistendeckung verwendet.
Die An- und Abschlüsse von Doppelstehfalzen sind zwar regendicht, aber nicht rückstaudicht und flugschneesicher. Daher wird empfohlen eine Dachneigung von 7° nicht zu unterschreiten. Ansonsten werden zusätzliche Maßnahmen erforderlich, wie Falzdichtungen, Unterdächer oder strukturierte Trennlagen.
Konstruktion des Untergrunds
Für den Wohnungsbau werden die Metallbleche auf einer vollflächigen Deckunterlage befestigt, zum Beispiel einer Holzschalung. Selbsttragende Profilbleche werden überwiegend im Industriebau eingesetzt. Für sie genügt eine Unterkonstruktion aus Latten oder Pfetten.
Stilvolle Details
Aus Blech lassen sich nicht nur komplette Dächer, sondern auch repräsentative Vordächer oder stilvolle Details wie zum Beispiel Gauben fertigen. Als Rund-, Spitz-, Schlepp-, Dreiecks- oder Schmetterlingsgauben sind sie architektonische Schmuckelemente. Überall, wo ein dauerhaft dichter Anschluss garantiert werden soll, spielen eigens gefertigte Metallformteile ihre Vorteile aus: bei Kaminverwahrungen, –verkleidungen und -abdeckplatten, bei Kehlblechen und Wandanschlüssen, Dunst- und Entlüftungsrohren für Flachdächer sowie Fenstereinfassungen. Sicherheit garantieren Blitzschutzanlagen aus leitfähigem Metall.
Akzentuierendes Dachentwässerungssystem
Auch beim Dachentwässerungssystem können Akzente gesetzt werden. Mit halbrunden, kastenförmigen oder keilförmigen Rinnen gibt es viele Varianten für ein individuelles Erscheinungsbild. Abhängig von der Dachgrundfläche, dem Standort und der Verteilung der Abläufe werden Rinnen und Fallrohre dimensioniert. Der Service von ARTA geht über Planung und Ausführung hinaus. Gerne bieten wir Ihnen einen regelmäßigen Check-up an.
